Kein Fisch für schwache Nerven

Ein traditionell japanischer „Wasserspender“

Japan, ein Land voller Gegensätze. Im Alltag geht es modern, geschäftig und strukturiert zu. Die U-Bahnen platzen zur Rushhour regelmäßig aus allen Nähten. In den japanischen Unternehmen gehört eine aufopferungsvolles Engagement mehr als nur zum guten Ton. Ein früher Arbeitsbeginn und Überstunden sind die Regel. Nach Feierabend geht es dann um so ausgelassener zu.

“In Osakas Ausgehviertel Dōtonbori machen die farbenfrohen Leuchtreklamen die Nacht zum Tag.”

Nicht nur zu besonderen Anlässen tragen viele Japaner aller Altersklassen den traditionellen Kimono und bezeugen damit ihre Verbundenheit zu den alten Werten. Dazu gehören, neben einem klassischen Erscheinungsbild, auch die richtigen Umgangsformen. Immer zurückhaltend und freundlich lächelnd begegnet man sich hier im Alltag. Und so trifft man selbst in den Straßen der modernen Millionenmetropole Osaka, auf jungen Menschen wie Sayuri, die als »Office Lady« bei einem großen Autohersteller ihr Tagwerk verrichtet.

NUR MUT —  Entlang des Dōntobori Kanals drängen sich dicht an dicht Geschäfte, Spielhallen, Bars und vor allem Restaurants. Die Auswahl der angebotenen Speisen ist überaus vielfältig. Vom heiß servierten Kobe-Rind, über noch heißer serviert dampfende Udon Nudelsuppe, bis hin zu kalt kredenztem Fisch. Und eine ganz besonders raffinierte Variante findet man in den Fugu Sushi Restaurants. Der Name verrät es schon: Kugelfisch in allen Variationen steht hier auf der Speisekarte. Genau das Richtige also für all die, die den Thrill selbst bei der Nahrungsaufnahme suchen. Das noch im Fleisch befindliche Gift sorgt bei richtiger Dosierung für ein Prickeln auf der Zunge, was dem Fugu den Ruf einer Delikatesse einbrachte.

Aus dem Meer...

...direkt auf den Tisch

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