JOURJOUR Magazin

Viva Valletta

Beim Einlaufen unseres Schiffs in den Naturhafen der Hauptstadt Maltas, wirkt Valletta wie ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit. Der klare Morgen grüßt uns mit der aufgehenden Sonne, die ihre leuchtenden Strahlen über den stahlblauen Himmel sendet.

Die von mächtigen Mauern aus Kalkstein umschlossene, imposante Silhouette der Stadt, schimmert matt golden im Kontrast zum Azur des Wassers. Einer Trutzburg gleich baut sich das Bollwerk Vallettas vor unseren Augen auf und verdeutlicht, warum es über die Jahrhunderte hinweg als uneinnehmbar galt. Der aus dem Meer ragenden Monte Sciberras ist übersäht mit dicht an dicht gebauten Häusern, die kaum Raum für etwas Grün lassen und den Eindruck asketischer Wehrhaftigkeit noch verstärken. Doch hinter der martialischen Fassade erblühte eine lebendige Stadt voll kulturellen und modernen Flairs, die noch so viel mehr zu bieten hat, als nur den rückwärtsgerichteten Blick in die Vergangenheit.

Teil der Juniausgabe Midsommar Madness

Bereits 1980 wurde Valletta in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Und auch heute noch wird an allen Ecken und Enden gemalert und die barocke oder neoklassizistische Architektur liebevoll restauriert, um 2018 als Kulturhauptstadt Europas in vollem Glanz zu erstrahlen.  Überraschend finden sich an der einen oder anderen Stelle neu gestaltete Elemente, die sich modern präsentieren und das historische Stadtbild erfrischend ergänzen.

„Bei einem Streifzug durch die beeindruckende Altstadt Vallettas gibt es natürlich viel zu sehen.“

Eine geballte Ladung Geschichte schlägt einem förmlich ins Gesicht, denn nahezu hinter jedem Palazzo, jeder Kirche und jedem Platz scheint sich eine historische Anekdote zu verbergen, die immer auch irgendwie wichtig für die Entwicklung der Stadt war. Zum Glück kann man im Gewirr der Gassen nicht verloren gehen, sorgt doch die gitterförmige Ausrichtung der Straßen und Wege dafür, dass die touristisch neuralgischen Punkte ohne Probleme zu finden sind. Unser Rundgang beginnt an der äußersten Spitze der Sciberras Halbinsel und führt stadtauswärts. Die Tour führt vorbei am »Who’s Who« maltesischer Geschichte, die nichts an Spannung eingebüßt haben.

Im Oldtimerbus geht’s über die Insel.

Auch wir nutzen die Gelegenheit zu einer kleinen Fahrt, um nach dem Übermaß an historischer Architektur die andere Seite Maltas kennenzulernen. Nach einer, zugegebenermaßen holprigen Fahrt in einem der betagten Busse, erreichen wir nach gut 40 Minuten die kleine Ortschaft Delmira. Der St. Peter’s Pool am Rand der Stadt bietet eine willkommene Abwechslung zu den touristischen Hotspots. Die felsige Bucht mit ihrer symmetrisch ovalen Form gleicht in der Tat einem Schwimmbecken aus Naturstein. Kristallklares, türkisblaues Wasser ist jetzt genau der richtige Ausgleich zu den teils staubigen Kasematten der Bastionen. (…)

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